Interim Manager: Von der Masse abheben

Autor: Christoph Klink

Der Markt für Interim Management-Leistungen wächst stetig. Im selben Zuge drängen immer mehr Manager auf Zeit in den lukrativen Markt – der Verdrängungswettbewerb nimmt zu. Nur wer richtig positioniert ist, also weiß, wer er ist und was er kann, wird nachhaltig Erfolg haben. 

Der Markt für Interim Management-Dienstleistungen legt auch 2017 weiter zu: So wird das Honorarvolumen der Branche um knapp 15 Prozent wachsen. Für Interim Management-Einsätze in Führungspositionen liegt das Honorarvolumen damit zum Jahresende bei fast 1,8 Mrd Euro. Die Marktprognose basiert auf der jährlichen Mitgliederumfrage der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e. V. (DDIM) unter Interim Managern in Führungspositionen.

Auch die Zahl der aktiven Interim Manager steigt weiter an: Bei den Managern auf Zeit in Führungspositionen erwartet die DDIM aufgrund der Prognoseumfrage eine Zunahme von 8.000 (Ende 2016) auf 8.500 (Ende 2017). Zum Vergleich: Vor fünf Jahren waren gerade einmal 5.500 Manager auf Top-Management-Niveau aktiv. Der AIMP (Arbeitskreis Interim Management Provider), der Zusammenschluss von knapp 20 Interim Management-Providern der DACH-Region, schätzt die Zahl sogar auf knapp 16.000. Im Gegensatz zur DDIM werden hier auch Projektmanager mit deutlich geringeren Tagessätzen eingerechnet.

Positive Abgrenzung wichtig

Zwar wächst der Markt für Interim Manager Leistungen, aber auch immer mehr Manager auf Zeit konkurrieren um Mandate. Deshalb ist es elementar für die Zeitarbeiter in Führungspositionen, sich richtig zu positionieren – also Fragen zu beantworten wie:

  • Wer bin ich?
  • Was kann ich?
  • Welchen Mehrwert bringe ich meinen Auftraggebern?
  • Wo setze ich mich positiv vom Wettbewerb ab?

Aber auch:

  • Was will ich?
  • Wo möchte ich hin?
  • Für welche Unternehmen und Branchen möchte ich arbeiten?

Mit passenden Antworten auf diese und weitere Fragen legen die Manager die Basis für das zukünftige, erfolgreiche Schaffen. Gleichzeitig ist die Positionierung der Grundstein für die Vermarktung der eigenen Person: Angefangen bei der Geschäftsausstattung, über die Webseite bis hin zum laufenden Marketing.

Selbstverständlich wird es dem ein oder anderen Manager gelingen, die Positionierung in Eigenregie zu bewerkstelligen. In der Regel ist das ohne Sparringspartner jedoch schwierig. Denn gerade der wichtige Blick von außen, das Hinterfragen von vermeintlichen Tatsachen und die unabhängige Meinung erleichtern den Prozess enorm. Wie forma interim Sie bei Ihrer Positionierung auch darüber hinaus unterstützen kann, lesen Sie hier.

Wie wichtig die eigene Positionierung ist, darauf hat im Übrigen auch die DDIM auf dem zurückliegenden Jahreskongress im Herbst 2016 die Teilnehmer hingewiesen. Die weitere Professionalisierung der Manager sei in Zukunft das A und O, betonte Dr. Marei Strack, Vorstandsvorsitzende der führenden deutschen Wirtschafts- und Branchenvereinigung.

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